Autor Thema: Japanischer Aberglauben  (Gelesen 1099 mal)

Offline Szaladin

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Japanischer Aberglauben
« am: August 18, 2016, 14:10:38 Nachmittag »



Zitat
A significant portion of Japanese superstition is related to language. Numbers and objects that have names that are homophones for words such as "death" and "suffering" are typically considered unlucky.

[...]

If you whistle or play a flute at night, snakes will come to you. [...] In this context, "snake" means a "thief".

« Letzte Änderung: August 18, 2016, 14:20:44 Nachmittag von Szaladin »

Offline SoLocaust

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Re: Japanischer Aberglauben
« Antwort #1 am: August 18, 2016, 15:54:31 Nachmittag »
diesbezüglich bin ich letztens auch auf etwas aufmerksam gemacht worden, natürlich kein mgs bezug in any way, shape or form.. shit ist einfach zuuu cray..


Sokushinbutsu

Sokushinbutsu (jap. 即身仏) ist eine Praxis der Selbstmumifizierung, die ihre Wurzeln in der buddhistischen Schule des Shingon-shū hat und von deren Anhängern als ein Weg verstanden wurde, durch extreme Schmerzen und Selbstverleugnung einen Weg in das Nirwana zu finden und so Teil des Buddha zu werden. Die Selbst-Mumifizierung wurde im nördlichen Japan hauptsächlich in der Umgebung der Präfektur Yamagata praktiziert;[1] auch heute finden sich in einigen der Klöster mumifizierte Priester. Sokushinbutsu wurde im 19. Jahrhundert verboten; 1903 verstarb der letzte bekannte Priester in der Ausübung des Rituals.


Vorgehensweise

Der Prozess wird in drei Abschnitte von jeweils 1000 Tagen aufgeteilt. Jeder Abschnitt ist durch mentale Veränderung gekennzeichnet als Folge der Härten und qualvollen Schmerzen, denen der Priester ausgesetzt wird. Diese Praxis dient nicht einer mystischen Erfahrung, sondern als Vorbereitung auf das Nirwana.


Der erste Abschnitt

Innerhalb der ersten 1000 Tage hält sich der Priester an eine spezielle Diät, die nur aus Nüssen und Samen aus der Umgebung besteht. In dieser Phase unterwirft er sich großen Härten, z. B. der stundenlangen Meditation unter eiskalten Wasserfällen. Am Ende dieses Abschnittes hat der Priester bereits stark abgenommen.


Der zweite Abschnitt

In dem zweiten tausendtägigen Abschnitt reduziert sich die Nahrungsaufnahme des Priesters auf eine kleine Menge von Rinde und Wurzeln von Nadelbäumen, was zu einer extremen Abmagerung führt. Außerdem trägt diese Diät stark zur Entwässerung des Körpers bei. Am Ende dieser Periode beginnt der Priester einen giftigen Tee zu trinken, der aus dem Saft des Urushi-Baums gemacht ist.[2] Dieser Saft wird normalerweise verwendet, um Schüsseln, Teller und Möbel zu lackieren. Der Tee verursacht Erbrechen, verstärktes Urinieren und verstärkte Transpiration, um den Körper weiter zu entwässern. Zusätzlich soll dieser Tee den Körper zu giftig machen, um von Maden gefressen zu werden. Möglicherweise spielt auch die Einnahme von stark arsenhaltigem Quellwasser während des gesamten Prozesses für eine erfolgreiche Mumifizierung eine Rolle.


Der dritte Abschnitt

Schließlich wird der Priester für die letzten 1000 Tage in einer Gruft eingeschlossen, die kaum größer ist als sein Körper, in welcher er im Lotussitz verharren muss. Seine einzige Verbindung zur Außenwelt sind eine Luftröhre und eine Glocke. Jeden Tag läutet er die Glocke, um denjenigen außerhalb mitzuteilen, dass er noch lebt. Sobald die Glocke aufhört zu klingeln, wird die Luftröhre entfernt und die Gruft versiegelt. Anschließend warten die anderen Priester im Tempel bis zum Ende der 1000 Tage; danach wird die Grabstätte wieder geöffnet, um zu sehen, ob die Einbalsamierung erfolgreich war. Wenn der Priester erfolgreich mumifiziert worden ist, wird er als ein Buddha angesehen und zur Betrachtung im Tempel ausgestellt. Man glaubte, er habe den Weg ins Nirwana gefunden.

Gewöhnlich hat jedoch die Verwesung eingesetzt. Obwohl dieser Priester dann nicht als ein wahrer Buddha angesehen wurde, wurde auch dieser für seine Hingabe und Geist bewundert und verehrt.

Offline Szaladin

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Re: Japanischer Aberglauben
« Antwort #2 am: August 18, 2016, 17:48:28 Nachmittag »

Offline LeMachos

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Re: Japanischer Aberglauben
« Antwort #3 am: Oktober 21, 2016, 20:44:33 Nachmittag »



Zitat
A significant portion of Japanese superstition is related to language. Numbers and objects that have names that are homophones for words such as "death" and "suffering" are typically considered unlucky.

[...]

If you whistle or play a flute at night, snakes will come to you. [...] In this context, "snake" means a "thief".




Spannendes Detail. Oh, da fällt mir gerade ein. In Mgo2 kann man ja per Chat Command singen.  Hat dein team gewonnen und gibt Mann (/SONG) ein hummtsingt dein Charakter sunny's Thema und ersetzt damit das results theme. Spielt man aber als old snake im sneaking modus , wo er Marken der Teams quasi stehlen muss um zu gewinnen, singt er nicht sondern pfeift. Wenn man das kurz vor dem neuladen der Partie macht pfeift snake noch schön allein vor sich hin wie ein badass während der Rest wartet.
« Letzte Änderung: Oktober 21, 2016, 20:46:19 Nachmittag von LeMachos »

Offline LeMachos

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Re: Japanischer Aberglauben
« Antwort #4 am: Oktober 21, 2016, 21:08:07 Nachmittag »
Finde gerade das video nicht mit snake allein aber hier könnt ihr es hören


https://youtube.com/watch?v=umu2oXP2SlU